Vita

portrait

Mein Motto: Es gibt keinen Garten ohne Gärtner

Dieses Zitat geht auf Voltaire zurück und trifft meines Erachtens auf sehr viele Lebensbereiche zu. Ein wünschenswertes Ergebnis, eine gute Ernte, die man einfahren möchte, bedarf des Einsatzes, des Engagements und manchmal auch der Mühe.

Persönliches

Münsterland-Fan, verheiratet, Vater eines Sohnes

Qualifikation

Nach dem Studium der Sozialpädagogik an der Universität Siegen, konzentrierte ich mich in meiner eigenen Weiterbildung auf die humanistische Psychologie, die Persönlichkeitstypen, Verhaltens-und Kommunikationstheorien und Psychosomatik.

  • Seit 1989 zertifizierter klinischer Transaktionsanalytiker. Ausbildung bei international anerkannten Toptrainern nach den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Transaktionsanalyse
  • Vierjährige Naturheilkunde-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Psychosomatik,  Studienaufenthalt in China, Zulassung als Heilpraktiker 1995
  • Systemische Beratung 1985-1989 Bernd Schmidt, Wiesloch
  • Visualisierungs- und Suggestionstechniken nach M. Erickson 2000
  • Beratung und Coaching nach NLP 2010-2012
  • Anerkennung als Stresstrainer 2010, Prof. Kaluza, Marburg

Berufliche Praxis

40 Jahre Erfahrung im verantwortlichen Umgang mit Teams

Nach 25 jähriger Tätigkeit im sozialen Bereich und Leitung einer Suchtberatungsstelle, arbeite ich seit 2000 in eigener Praxis als Coach und Trainer für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen.

Kompetenzfelder

  • Team- und Einzelcoaching
  • Führungskräftetraining
  • Teamentwicklung
  • Mediation/ Konfliktmanagement
  • Gesundheitsmanagement
  • Konfliktmanagement/ Mobbingbeauftragter

Kooperationen

Wenn Sie noch mehr über mich wissen möchten:

Meine wichtigsten Stationen

Seit fast vierzig Jahren begleite ich Menschen auf ihrem Weg.
Therapie, Beratung und Coaching sind dabei meine Werkzeuge, mit denen ich Unterstützung und Impulse gebe.
Der Kontakt mit Menschen und die gemeinsame Arbeit an wichtigen Fragestellungen finde ich trotz der langen Zeiten meines Berufslebens immer noch spannend und überaus wertvoll. Dadurch hatte ich in all den Jahren auch den Ansporn und die Anregungen selbst zu wachsen.

Nach meinem Abschluss als Dipl. Sozialpädagoge an der Uni Siegen 1978 baute ich eine Beratungsstelle für Suchtkranke auf und verlieh in den darauffolgenden zwanzig Jahren als Teamleiter dieser Einrichtung einen besonderen Charakter.

Der Aufbau von tragfähigen Beziehungen „ die Beziehungsarbeit“ und das soziale Lernen, also das Voneinander-Profitieren-können in den Gruppen, standen bei meiner Arbeit klar im Vordergrund.

Mit diesen Erfahrungen leite ich heute meine Seminare. Meine Teilnehmer sind immer wieder erstaunt darüber, wie schnell und wie intensiv, gegenseitiges Vertrauen und Offenheit in den Seminaren und Coachings entsteht.

Meine Aufgabe sehe ich darin, neue Impulse und konstruktive Anstöße zu geben,

die es ermöglichen, eigene Sichtweisen und Einstellungen über sich selbst, über Andere und über wichtige Sachverhalte, zu erweitern und zu verändern.

Das betrifft auch die eigenen „blinden Flecke“, die man sich nicht so gern oft anschaut. Der eigene Bezugsrahmen, also die Brille, durch die die Welt wahrgenommen wird, erweitert sich. Neben dem Schwarz und Weiß entwickeln sich Zwischentöne. Das ist die Grundlage für die späteren eigenen Verhaltensänderungen.

Neben der Körpertherapie, die mich anfangs faszinierte, wie die Bioenergetik nach Alexander Lowen, habe ich mich für Transaktionsanalyse begeistert und in ihren Bann geschlagen.

In meiner Ausbildung zum klinischen Transaktionsanalytiker (1984-1989) in Heidelberg, konnte ich glücklicherweise internationale Größen, wie Fanita Englisch kennen lernen, die mit dem Begründer der TA, Eric Berne zusammengearbeitet hat. So konnte ich die Grundideen der TA aus erster Hand bekommen und aufsaugen.

TA ist transparent, das Gegenüber ist ein gleichberechtigter Partner, Gefühle und Verhalten werden mit normaler Alltagssprache beschrieben. Autonomie entwickeln zu können, die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, sind zentrale Ideale der Gründungsväter. Die Grundphilosophie ist für mich in höchstem Maße humanistisch.

Jeder Mensch ist für sein Verhalten und für seine Entscheidungen, z. B., Altes hinter sich zu lassen und die Energie auf etwas Zukünftiges zu richten, (auch für seine Nichtentscheidungen) verantwortlich.

TA ist ein offenes System, sodass ich mich auch mit anderen interessanten Methoden und Heilungsphilosophien beschäftigen konnte.

Weiterbildungen in Gestalttherapie, NLP und Systemischer Therapie (Bei Bernd Schmidt, Wiesloch) kamen dazu und nicht zuletzt die Bioenergetik. (TA ist Kopf – Bioenergetik ist Bauch) Das auf einen Nenner gebracht. Ich hatte das Glück Jan Velseboer zu erleben (1922-2003). Von A. Lowen ausgebildet, hat er für mich die Ursprungsidee von Bioenergetik verkörpert:

Frühe Konflikte und Traumen speichern sich in den Muskeln und können einen Muskelpanzer bilden, der wiederum den ganz individuellen Körperausdruck bestimmt.

In dem Prozess meinen eigenen körperlichen Ausdruck zu verändern und zu stärken, stand mir Ulrich Sollmann bei, der ein Schüler von Jan Velseboer ist.

Zu meinem Verständnis, der Anforderungen und Spannungen, die jeder Mensch in unserer Gesellschaft zu bestehen hat und dem Wissen von seelischen Erscheinungen und Zusammenhängen, wurde mir in meiner Heilpraktiker-Ausbildung (1991-1995) deutlich, wie komplex und differenziert der Mensch auch in seinen körperlichen Strukturen ist.

Mit der staatlichen Anerkennung als Heilpraktiker bekam ich auch die Psychotherapien durchzuführen.

Bei der Auseinandersetzung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), und dem Studienaufenthalt in China, inklusive der dortigen Anwendung von Akupunktur, wurde mir klar, wie begrenzt unser Wissenschaftsbegriff im Westen ist. Auch wenn nicht geklärt ist, warum Akupunktur wirkt, ist diese Methode wirkungsvoll und in China als Volksmedizin anerkannt. (Das Ergebnis zählt)

Weiterbildung in Hypnose (1999-2000) – noch so eine dubiose Methode?

Die alte Heilmethode „Hypnose“ hat sich zur modernen Hypnotherapie gemausert.

Hypnose-Übungen biete ich in Coachings und Seminaren an. Für mich ist das ein Anzapfen des Reservoirs von Intuition, Kreativität und bildhaftem Wahrnehmen.

Meine Impulsgeber waren Klaus Mika und Gunther Schmidt.

Die Arbeit mit meinem Beratungsstellen-Team habe ich als sehr wertvoll und kreativ erlebt und auch die vielen ganz unterschiedlichen Begegnungen in der Gruppenarbeit möchte ich nicht missen.

Für den großen Erfahrungsschatz, den ich mitnehmen konnte, bin ich sehr dankbar.

Gesundheitsmanagement ab 2000

Der Mensch am Arbeitsplatz und unter dem Druck gesellschaftlicher Strömungen, war für mich die neue Herausforderung als selbstständiger Coach und Trainer.

Meine wichtigsten Schwerpunkte:

Das Burn-out- Syndrom. Bedingt durch meinen psychologisch-gesellschaftlichen und körperbezogenen Backgroundentwickelte ich eine mehrdimensionale Herangehensweise, die allen Aspekten dieses vielschichtigen Phänomens gerecht wurde.

Stressmanagement, Anerkennung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Entwicklung eines Fünf-Schritte-Programms erschienen in einem Artikel:

(Stressmanagement in fünf Schritten für Lehrer beim Raabe Verlag 2011)

Dieses System ist wichtiger Bestandteil in vielen Seminaren, und ist von mir immer weiter entwickelt worden, auch durch die zahlreichen Rückmeldungen und Erfahrungen der Teilnehmer.

Wichtige Impulse gab auch Prof. Gerd Kaluza, Uni Marburg.

Mobbingbeauftragter seit 2010 für mehrere große Einrichtungen

(Dicke Bretter werden gebohrt)

Andere Themen sind außerdem noch:

  • Gesundes Führen
  • Resilienz

 

Ein weiterer Bereich, dem ich mich widme ist das Team mit seinen Potenzialen und Problemen.

Früher war die Familie die Keimzelle der Gesellschaft – heute ist es das Team.

Die Beziehungen am Arbeitsplatz sind oft sehr entscheidend für das Wohlbefinden, die Lebensqualität und für den Zufriedenheitsfaktor.

Mich interessiert das Teamgeschehen mit seinen alltäglichen Problemen und Reibungspunkten:

Probleme mit den Kollegen oder auch mit einem Kollegen(meinem liebsten Feind).

Ständige Missverständnisse mit der Führung.

Teamcoaching – das Team erneuert sich nicht und ist ausgebrannt

Einzelcoaching für Mitarbeiter – fühlen sich schlecht, fühlen sich unverstanden und nicht gewertschätzt

Für wen bin ich tätig? (Siehe auch Referenzen)

  • Soziale Einrichtungen
  • Unternehmen für Dienstleistung und Produktion

Meine Kompetenzfelder:

  • Einzel- und Teamcoaching
  • Führungskräftetraining
  • Teamentwicklung
  • Mediation/ Konfliktmanagement
  • Gesundheitsmanagement: Einzelseminare, Projekte
  • Psychotherapie

 

Philosophie

Der Mensch steht bei unserer Arbeit immer im Mittelpunkt unseres Interesses. Für ihn und mit ihm möchten wir durch unsere Aktionen und Interventionen eine Optimierung seiner persönlichen Situation erreichen. Diese Ziele sind immer abgestimmt auf die Bedürfnisse aller am Prozess Beteiligten. Der Beratungs- und Seminarablauf ist zu jeder Zeit transparent und nachvollziehbar. Es wird gemeinsam an relevanten und realistischen Zielen gearbeitet. Ethische Grundsätze werden dabei nicht verletzt,  wie z.B. bewusste Manipulation oder einseitige Parteinahme.

Im Seminar und im Coaching wird ressourcenorientiert gedacht. Jeder Mensch besitzt Stärken und Kraftquellen. Diese werden im Prozess gefördert und entwickelt. Wie suchen in unserem Gegenüber das Bewusstsein der Würde, Autonomie und Verantwortung  zu wecken und ein Handeln aus diesem Bewusstsein zu fördern.

Wir denken und handeln auf verschiedenen Ebenen. Wir  beziehen uns dabei auf das einzelne Individuum, auf die Gesellschafts- und Arbeitsbedingungen, sowie auf das soziale Umfeld.

Mein Trainingsverständnis

Inputs von leicht und schnell verständlichen Modellen und Konzepten dienen als Grundlage für die praktische Arbeit an den Unterthemen (Module) des Seminars. Dazu finden sich im Hand-out Arbeitsblätter, die je nach Bedarf und auf Wunsch der Gruppe, allein, in der Kleingruppe oder im Plenum bearbeitet werden. Arbeitsergebnisse werden freiwillig im Plenum gesammelt und vorgestellt.

Das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse ist in zweitätigen Seminaren begrenzt möglich. Konkrete Problemstellungen aus dem Arbeitsalltag können eingebracht werden und  z.B. in Form von Rollenspielen in Szene gesetzt werden.

Um eine möglichst große Effektivität zu erzielen ist für uns von großer Bedeutung, dass die Teilnehmer zu den Themen einen persönlichen Bezug herstellen können und sich immer wieder mit der Frage konfrontieren, ob das, was gerade im Seminar passiert, mit Ihnen selbst etwas zu tun hat. Unsere Aufgabe sehe ich darin, genau diese innere Auseinandersetzung herbeizuführen und zu fördern. Das Lernen geschieht dann über das innere Erleben werden:

  • Die Sensibilität für bestimmte Sachverhalte und Themen zu verbessern
  • Nachhaltige und realitätsgerechte Lösungen und Ergebnisse zu persönlichen Fragestellungen zu entwickeln.
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen konkret anzugehen, in Form von Verhaltensänderungen oder Modifizierung der inneren Haltungen sich selbst und Anderen gegenüber