Teamentwicklung

Ein Team ist eine Gruppe von Mitarbeitern, die oft zufällig zusammen arbeiten, von den Persönlichkeiten her unterschiedlich sind und eine gemeinsame Aufgabe zu bewältigen haben. Funktioniert ein Team gut, ist es eine höchst effektive Arbeitsform. Damit es ein Team wird, muss noch einiges mehr dazukommen. Sie als Führungskraft können aus der Summe der Einzelteile eine kräftige und leistungsstarke Einheit formen. Dabei unterstützen wir Sie gerne mit gezielten Maßnahmen zur Teamentwicklung.

Soll sich ein Team festigen und etablieren?
Wird ein Team neu zusammengestellt oder werden zwei Teams zusammengelegt?

Teamdiagnose

Alle Themen, welche die Leistung und Qualität des Teams ausmachen, sind in den 10 Erfolgskriterien zusammengefasst. In der Eingangsveranstaltung werden mit dem Gesamtteam die Kriterien herausgefiltert, wo der Entwicklungsbedarf besteht und der Wunsch nach Unterstützung am stärksten ist.

Diese Themen sind dann der rote Faden für die folgenden Angebote. Wie z.B. mehrere aufeinander aufbauende dreistündige Workshops oder 0,5 -2 tägige Seminare.

Die 10 Erfolgskriterien

Die Ebene 1 = Beziehungsebene

Die Erfolgskriterien der Beziehungsebene – das Wie
Diese Kriterien beschreiben die Art und Weise der Zusammenarbeit:

Motivation
Wie wird diese von den Mitarteiern eingeschätzt. Was wird als motivierend empfunden?
Welche Motivationshilfen sind vorhanden und werden noch gebraucht?

Kommunikation
Wird diese als effektiv, offen und wohlwollend empfunden. Oder gibt es Handlungsbedarf die alltägliche Kommunikation in der Zusammenarbeit zu verbessern.

Arbeitsstandards/ Regeln
Jedes Team arbeitet nach Regeln. Sie sollten die Zusammenarbeit unterstützen und Verlässlichkeit im Team erzeugen. Werden die Absprachen, die getroffen werden, eingehalten?
Sind die Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines jeden MA klar.

Vertrauen und Transparenz
Gegenseitiges Vertrauen ist in der pädagogischen Arbeit unerlässlich.
Ist Vertrauen genügend vorhanden oder muss Vertrauen wieder aufgebaut werden?

Kritikfähigkeit
Damit sich die Arbeit weiter entwickeln kann, ist Reflexion und Kritik wichtig.
Wird fair kritisiert und wie wird Kritik aufgenommen?

Kooperation/ Konfliktfähigkeit
Der Sinn eines Teams liegt darin, gemeinsam besser zu sein als allein. Das wird durch gegenseitige Unterstützung gefördert. Sind die Sozialkompetenzen ausreichend?

Klima/ Zusammengehörigkeitsgefühl
Ist so etwas wie Teamgeist präsent?

Die Ebene 2

Themen auf der Sachebene.
Diese Kriterien beschreiben die Aufgaben und Ziele des Teams

Zielklarheit
Ein Team braucht klare Ziele. Denn nur so kann man an einem Strang ziehen.
Gibt es persönliche und gemeinsame Ziele?

Kompetenzen (Fachliche und soziale Kompetenzen)
In Teams sind nicht alle gleich, sondern unterschiedliche Menschen ergänzen sich mit unterschiedlichen Kompetenzen und Charakteren. Dadurch kann ein Synergieeffekt entstehen.
Werden die Unterschiedlichkeiten akzeptiert oder wenn sie kritisiert werden in welcher Form?

Teamleitung
Wünsche und Kritik an die Teamleitung

Unsere Maßnahmen der Teamentwicklung werden maßgeschneidert für Unternehmen und Institutionen als In-House-Veranstaltungen angeboten und kleine Teams haben die Möglichkeit für Stunden oder halbe Tage in meine Praxis zu kommen.

Ein Team durchläuft verschiedene Phasen der Entstehung und Weiterentwicklung

Phasen der Teamentwicklung

Die Teamuhr ist ein praxisrelevantes Modell welches die Entwicklung eines Teams in vier Phasen beschreibt. Die einzelnen Phasen sind durch bestimmte Verhaltensweisen und Emotionen gekennzeichnet. Diese müssen nicht immer in der vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen werden. Es kommt vor, dass einzelne Phasen wiederholt, übersprungen oder ausgelassen werden.
 Forming – Orientierungsphase:

Die Gruppe formiert sich. Man kennt sich noch nicht so gut. Man weiß nicht  wem man vertrauen kann und welche Normen gelten. Diese Phase ist gekennzeichnet durch eine Mischung von Unsicherheit und Neugier. Das Suchen nach Struktur ist ein Kennzeichen, sowie das Fixieren auf die Leitung.

Storming – Konfliktphase:

Nach dem Abtasten möchte jedes Gruppenmitglied seinen Platz im Team finden. In dieser Phase geht darum, wer wofür Anerkennung bekommt, wer sich durchsetzt und wer mit wem koaliert. Es finden Positionskämpfe statt und es kommt dadurch zu offenen oder verdeckten Konflikten.

Norming – Wir-Phase:

Wenn die Spannungen im Team erfolgreich gelöst worden sind, bilden sich Gruppen-normen heraus. Das Team bekommt eine klare Vorstellung davon, wie die Zusammenarbeit verlaufen sollte, was das Ziel ist und wie das Team dort hingelangt.

Oft besteht eine unausgesprochene Einigkeit darüber, welche Verhaltens- und Vorgehensweisen akzeptabel sind und welche nicht.

Aus der Einigkeit entsteht ein Wir-Gefühl. Hier hat jeder seinen Platz gefunden, die Gruppe/ das Team wird als Rückhalt erlebt. Das Team ist in dieser Phase eher auf sich bezogen und wenig offen für Außenstehende.

Performing – Produktivphase:

Die zwischenmenschlichen Probleme sind gelöst, die Energie ist für die eigentliche Aufgabenerfüllung voll verfügbar. Die Arbeitsatmosphäre ist durch Offenheit, Eigeninitiative geprägt. Die Gruppe/ das Team ist offen für Feedback und nimmt Anregungen auf.

Orientierungsphase  =  Konfliktphase  =  Wir-Phase  =  Produktivphase

Optimierung der internen Kommunikation

Moderation von Arbeitsstörungen. Es geht um Störungen innerhalb des bestehenden Teams

  • Die Kommunikation ist gestört
  • Der Informationsfluss ist unterbrochen
  • Absprachen werden nicht eingehalten

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Die Macht der menschlichen Faktoren wird am Arbeitsplatz oft unterschätzt. Ist der „Draht“ zum Kollegen, zum Team oder zum Chef gestört, leidet die Arbeit. Es werden nicht mehr die Ergebnisse erzielt, die möglich wären.

Wenn Arbeitsbeziehungen nachhaltig gestört sind, leidet auch der Mensch, er fühlt sich belastet und wird unter Umständen krank. Ein Klärungsprozess in Form eines Teamcoachings hat zum Ziel Arbeitsbeziehungen zu klären, zu festigen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Vertrauen ist in vielen Bereichen unendlich wichtig, damit man sich auf den anderen Menschen verlassen kann, Absprachen eingehalten werden, um gute Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Transparentes und wohlwollendes Miteinander ist das Benzin für den Beziehungsmotor und der Kitt, der ein Unternehmen zusammenhält und erfolgreich macht.

 

Merkmale erfolgreicher Teams

  1. Fachkompetenz
  • Das Team verfügt über das nötige Fachwissen und weiß, wann, wo und wie eine Erweiterung des Know-hows notwendig ist.
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind bei den Teammitgliedern vorhanden
  • Es findet regelmäßiger Austausch von Wissen statt

 

  1. Methodenkompetenz
  • Das Team hat einen Ziel-Konsens
  • Die Aufgaben des Teams sind klar definiert
  • Die Zuständigkeiten der einzelnen Teammitglieder sind klar definiert und aufeinander abgestimmt
  • Transparentes Führungsverhalten, die Rolle des Teamleiters ist definiert
  • Es bestehen verbindliche Regeln
  • Feedback und Fehlermanagement sind normale Bestandteile des Arbeitsalltags
  • Ein guter Informationsfluss ist sichergestellt, die Besprechungskultur ist effizient

 

  1. Soziale Kompetenzen

Soziale Kompetenzen der Teammitglieder

  • Jedes Teammitglied bemüht sich um positive und tragfähige Beziehungen zueinander
  • Jeder praktiziert einen respektvollen Umgangston
  • Unterschiede der Teammitglieder werden positiv gewertet und für die gemeinsame Aufgabe genutzt
  • Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte werden besprochen und es wird möglichst schnell eine Lösung herbeigeführt (wenn nötig mit externer Unterstützung)
  • Konflikte werden als Chance für die Weiterentwicklung und Stärkung des Teams gesehen
  • Es besteht ein hohes Maß an Identifikation mit der Gruppe und das Team verfügt über ein hohes Maß an Verantwortung für die gemeinsame Aufgabe

Der Teamgeist und die dazugehörigen Leitgedanken werden regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt.